Allgemein

Lagerauftakt

Pünktlich wurden die Snowcamp-Teilnehmenden um 08 Uhr begrüsst. Mit unserem treuen Carchauffeur Markus Gerber ging die reibungslose Fahrt los. Um 11 Uhr bei der Talstation in Elm angekommen, schleppten die Kinder und das Leitungsteam die schweren Koffer vom Car in die Gondel. Das erste Aufwärmen des Tages folgte sogleich: Das Hinauftragen der tonnenschweren Koffern in die Zimmer entlockte dem einen oder anderen Kind die ersten Schweissperlen. Nach der obligaten Buchstabensuppe und der noch wichtigeren Gruppeneinteilung der Teilnehmenden schnallten wir die Skis und Snowboards an. Diese zogen wir dann auch so schnell nicht mehr aus, da wir das schöne Wetter und die Pisten möglichst lange auskosten wollten. Denn schliesslich erleben wir es gewiss nicht alle Jahre, dass alle Lifte geöffnet sind. Zum Glück waren die Skis und Snowboards vor dem Lager noch im Service, denn so konnten wir den eisigen Pisten trotzen. Schon bald lockte uns dann der Duft von leckerem „Ghackets mit Hörnli“ in den Esssaal. Mit vollgestopften Bäuchen wurden nach einer kurzer Verschnaufspause die Lagerregeln besprochen und das bevorstehende Krimispiel „Cluedo“ erklärt. Dafür schmissen sich die Kinder noch einmal in ihre Schneeoutfits. Dank dem grossen Einsatz der Teilnehmenden konnte die Täterschaft bei schönstem Mondschein und nächtlichem Bergpanorama schnell gefasst werden. Nach einem verdienten Desssert zurück in unserem Lagerhaus, ging es ab in die Heia. Nun hoffen wir auf eine ruhige, erholsame, erste Nacht im Empächli.

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Schwitzen auf und neben der Piste

Heute früh wurde ein letztes Mal ausgiebig gefrühstückt und die Ämtli routiniert erledigt. 23 Kinder und zwei Leiterinnen nutzten die Chance und verschwanden für zwei, drei Abfahrten auf die Piste. Währenddessen putzten die übrigen Kinder, Leitenden sowie die Küchencrew jeden Winkel des Lagerhauses picobello sauber. Dabei stapelte sich das Gepäck draussen beim Eingang nach und nach zu einem riesigen sortierten Durcheinander. Um 11 Uhr wurden auch die letzten Ski- und Snowboardfahrenden zum Umziehen ins Lagerhaus gerufen, bevor wir mit Sack und Pack die Bergstation der Gondelbahn stürmten. An der Talstation wurde dann in umgekehrter Reihenfolge wieder entladen und in den bereitstehenden Car verfrachtet. Bei stimmungsvoller Musik wurden die letzten Lagerstunden im Car ausgekostet, wobei manche Kinder und Leitenden verständlicherweise lieber ein paar Mützen Schlaf bevorzugten. An dieser Stelle möchten wir uns bei euch, liebe Eltern, ganz herzlich für das entgegengebrachtes Vertrauen bedanken! Auch unserem Leitungsteam sagen wir ein riesen M-E-R-C-I für ein weiteres unvergessliches Snowcamp. Raffi, du hast gefehlt! Nicht zu vergessen ist die Küchencrew, ohne deren frisch zubereitetes Essen eine solche Woche nicht möglich wäre. So schnell diese Woche auch verging, die Erinnerungen bleiben und die Vorfreude auf’s nächste Snowcamp kann schon wieder wachsen. Die Schreiberlinge Pädi und Nadine

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Heisse Kurven auf und neben den Pisten

Über Nacht wurde Elm von einigen Zentimetern Neuschnee überrascht. Trotz einmaligem Proberutschen war die lange Rennstrecke vom Einsteiger bis zur Leiterin eine grosse Herausforderung. Dementsprechend angespannt waren die Nerven beim Starthäuschen. Die Gruppenleitenden sind sehr stolz: Alle Teilnehmenden haben die Strecke hervorragend gemeistert! Beim lockeren Ausfahren bis zum Mittagessen wurde bei einigen Gruppen weiter unermüdlich das Schanzenspringen geübt. Mit Noemi und Lüku ging es für die Einsteiger-Snööber zum allerersten Mal auf den Sessellift. Beim Mittagessen schaute man in so manche müden Augen – Kinder wie Leitungsteam – und so wurde der Nachmittag etwas gemütlicher gestaltet: Verschnaufpause bei einem Sirüpli im Restaurant oder vergnügte Fahrten im Kinderland standen auf dem Programm. Die Chicken Nuggets mit Bratkartoffeln und Gemüse zum Abendessen verliehen uns den benötigten Energiekick, um uns für den buten Abend herauszuputzen. Nach der Rangverkündigung mit improvisiertem Podest wurde der neuste Snowcamp-Zuwachs durch eine Hamburgertaufe aufgenommen. Die Aufgabe lautete, in kleinen Grüppchen eine Darbietung einzustudieren. Die Zuschauer wurden mit Zaubertricks, Tänzen, Jonglage-Einlagen und einer Essprüfung (Toblerone mit Senf) unterhalten. Plötzlich ging das Licht aus, eine farbige Diskokugel erleuchtete den Esssaal und die Musik wurde voll aufgedreht. Mit den neu erlernten Volkstänzen konnte sich kein Kind mehr auf dem Stuhl halten und gemeinsam mit dem Leitungsteam wurde das Lagerhaus Empächli zum Beben gebracht. Dank dem Dreistuhl-Tanz ergaben sich abwechslungsreiche und teilweise auch spannende Tanzpärchen. 😉 Bei einer Schokoladen- oder Vanillecreme konnten alle neue Energie tanken und dann wurde aber schnell wieder getanzt, gelacht und mitgesungen, bis in die späten Abendstunden.

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Neue Piste und viel Süsses

Ohne Vorahnung ging es heute von den Einsteiger-Skifahrenden bis zu den Pistenraudis auf den Sessellift. Wir trauten unseren Augen kaum: War doch da tatsächlich eine weitere präparierte Piste geöffnet! Währenddessen übten die Einsteiger-Snööber weiterhin das Kurven- und Bügelliftfahren. Das harte Training ging heute in die nächste Runde: Es wurde gecarvt, das Rückwärts- und Einbeinfahren geübt und die Kondition weiter verbessert. Unbemerkt und äusserst professionell wurden die Kinder dabei von der hauseigenen Fotografin abgelichtet. Die Bilder auf der Homepage sprechen auf jeden Fall für sich! Neben dem Ski- und Snowboardfahren schallte es nach dem Mittagessen ein fröhlichen «Happy Birthday» für unser Geburtstagskind durch die Gänge und wir wurden mit dem weltbesten Magenbrot verwöhnt. Mit vollem Elan stürzten sich die Kinder beim Abendprogramm auf die WC-Rollen, um daraus im Treppenhaus gemeinsam die längste Bolei-Bahn zu konstruieren. Nach erfolgreicher Mission und vielen Schweisstropfen wartete ein schmackhaftes Schoggi-Fondue als Belohnung auf die Snowcamp-Teilnehmenden.

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Pizza Hit und Küchenparty

Die Tage verfliegen wie im Flug. Prächtiges Wetter und Sonnenstrahlen lassen über die mässig guten Schneeverhältnisse hinwegsehen. Doch oh Schreck, die Skibillette funktionieren nicht. Nach ein paar Telefongesprächen und Diskussionen mit den Liftcheffen durften die Gruppen dann doch noch auf die Piste, bis das Problem mit den Billetten behoben werden konnte. Um 10 Uhr stand einem spassigen Tag auf der Piste dann nichts mehr im Wege. Kulinarisch war der heutige Tag ein Highlight: Das Chuchi-Team überzeugte mit einem vorzüglichen Rahmschnitzel mit Nüdeli und Rüebli, welches mit einem kräftigen Applaus verdankt wurde. Bis zu fünf Mal holten die hungrigen jungen Schneesportbegeisterten Nachschub. Viele Reste liessen sie nicht übrig. Gestärkt ging es am Nachmittag zurück auf die Piste zum Walzern, Karven oder Schanzen springen. Währenddessen verwandelten sich unsere Küchentiger in Pizzaiolos und verarbeiteten 6kg Mehl zu Pizzateig. Die Kids waren begeistert und auch danach gab es keine Resten der knusprigen und üppig belegten Pizzen. Weniger beliebt sind die abendlichen Ämtli, doch das gehört nun Mal dazu. Mit guter Musik verwandelt sich jedoch noch so manches Snowcamp-Ämtli in eine wilde Tanzparty. Bis kurz vor dem Kinoabend wurde im Esssaal zu Macarena, Saturdaynight, ACDC und weiteren Klassikern gesungen und getanzt. Asterix und Obelix im Land der Götter zog die Kinder in Bann und auch Popcorn gab es zu genüge, bevor wir dann pünktlich zur Nachtruhe übergingen.

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Schnee juhee

Über die Nacht hat es geschneit – ein Träumchen, das Schäumchen. Tagwach war für manche Jungs schon um 2 Uhr, das Leitungsteam konnte sie dann aber zum Glück doch noch zum Weiterschlafen motivieren. Nach dem Morgenessen ging es auf die grosse Suche nach den passenden Stöcken, Skischuhen, Handschuhen und Skis. Als anschliessend die Gruppeneinteilung endlich erledigt war, konnten wir in kleinen Vier-bis Sechsergruppen die zwei geöffneten Pisten von Elm unsicher machen. Gegen den Mittag konnte das Leitungsteam erste Erschöpfungen der Teilnehmenden feststellen. Gestärkt nach dem überaus leckeren Riz Casimir ging es wieder auf die Piste. Sonne und Nebel wechselten sich in der zweiten Tageshälfte ab und das Schäumchen war leider auch bald kein Träumchen mehr. Ungeduldig warteten dann um 20 Uhr die frisch geduschten Kinder vor der verschlossenen Tür zum Esssaal, um im Casino bei Spielen wie Poker, Black Jack, Tutto oder Roulette so richtig abräumen zu können. Der Gewinner mit 970 Punkten war schnell gefunden, das anschliessende Dessert schnell im Magen verschwunden.

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Winter-Wunderland

Iglu, Schneebar, Rutschbahn, Eiskristall, Schoggifondue, Gerätewechsel, Werwölfe, Uno, Tutto, PingPong (Pong)…dies einige Highlights des heutigen Tages. Bei prächtigem Wetter und top Pistenbedingungen haben wir uns durch den Wochenend-Skibetrieb durch die Menge gewühlt =) Die warmen Sonnenstrahlen haben uns die eisigen Temperaturen vom Morgen vergessen lassen. Nach der Stärkung mit Hörnli und Ghackets am Mittag, wurden am Nachmittag Interessengruppen gebildet. Einige Snowcamper haben ihr Sportgerät gewechselt, viele sind nochmal auf die Pisten und die restlichen Kinder haben sich im Schnee ausgetobt und ihrer Kreativität freien Lauf gelassen mit Iglu, Schneebar, Rutschbahn und Eiskristall. Beim Abendprogramm wurde im Lagerhaus heiter gespielt. Zum Abschluss des Tages offerierte uns die top Küchen-Crew ein wunderbar cremiges Schoggifondue mit leckeren Früchten..

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Expeditionsausbildung

Heute Morgen durften wir sechs Hundeführer der Lawinenrettung Schweiz (Sektion Glarus) bei uns im Ämpächli begrüssen. In verschiedenen Gruppen konnten wir einen Einblick in die Arbeit der Rettungsexperten erhaschen. Was sind Lawinen und was ist die Aufgabe der Retter bei einem Abgang? Die Snowcamper durften mit Lawinen-Suchgeräten im Schnee nach „Verschütteten“ suchen und ebenfalls den Umgang mit Sondierstangen lernen. Die drei Suchhunde waren sehr erfreut über die Streicheleinheiten der Kinder. Am Nachmittag sind wir bei perfekten Bedingungen mit viel Sonnenschein die Pisten hinunter geflitzt =)…Übrigens, es wurden bereits einige goldene Eier und Hühnerfedern rund ums und im Haus entdeckt…

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Aufstieg zum Berglager Ämpächli

Heute Morgen sind wir in Richtung Basecamp Ämpächli aufgebrochen. Dichter Nebel erschwerte den Aufstieg, da wir nur spärliches Kartenmaterial mit uns führen. Nachdem wir mehr Proviant als geplant verbraucht haben und erst spät im Berglager Ämpächli angekommen sind, waren wir froh über die trockene Stube und warmen Betten. Markus Weber behauptete beim Abendbrot einen Umriss eines Vogels beim Aufstieg erspäht zu haben. Ob es sich dabei um eine Einbildung aufgrund der Müdigkeit oder möglicherweise doch um eines der seltenen Tiere gehandelt hat, kann ich nicht sagen. Morgen wollen wir bei guter Witterung den Elmergletscher besteigen, um noch näher ins Gebiet der sagenumwobenen, goldenen Schneehühner vorzudringen. Wenn der Nebel so dick bleibt, müssen wir im Berglager abwarten. Bis die Sicht wieder klarer wird…

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Elm, Freitag 26.12.1955

Heute sind wir mit unserem Forscherteam in Elm angekommen. Die Reise nach Glarus verlief reibungslos und die Witterung war milde. Heute werden wir noch einmal im Dorf übernachten, bevor wir uns auf unsere Berg-Expedition wagen. Wir wissen nicht ob es sich bei den Sagen über die goldenen Schneehühner um erfundene Geschichten handelt, oder vielleicht doch etwas Wahres an den Erzählungen und Berichten der einheimischen Bevölkerung sein könnte. Wir hoffen jedenfalls mit unseren Nachforschungen eine Antwort auf diese Frage finden zu können. Unser Biologe und Naturforscher Markus Weber hält es jedenfalls für nicht ganz unwahrscheinlich, dass es in der Region Ämpbächli Spuren von diesen scheuen Tieren geben könnte.

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